Kunstprojekt "Zuversicht" von Leo Hammes | Aktuelle Nachrichten und Informationen
Die Nachkriegsgeneration beginnt zu altern und mit ihr werden die letzten erzählten Geschichten
des zweiten Weltkriegs in Deutschland verebben und schließlich verschwinden. Mit diesen aus
zweiter Hand, den echten erlebten noch nahen Geschichten versiegt die Generation, die
Schmerz, Leid, Vertreibung, Tod und Unglück hautnah in familiären Kontexten erlebt hat. Es
verschwindet mit ihr nicht die Aufgabe, diese Geschichten weiteren Generationen mitzuteilen.
Aber es verschwinden die, die davon erzählen können. Mithin entsteht ein Vakuum, das
spaltenden Kräften Raum lässt, Gegenerzählungen zu erfinden, die jeder Wahrheit entbehren.
Das im April 2026 auszustellende ca. 17 Meter breite Gemälde entstand aus dem starken Gefühl der
Verantwortung gegenüber den jungen Menschen in Deutschland, über die mit Schrecken
belegten und von Angst begleiteten Erfahrungen des Alltags vor knapp einhundert Jahren zu
erzählen und davon, nicht müde zu werden dies zu tun. Erstmalig wird es nun der Öffentlicheit vorgestellt.